Glückliche Fichtelgebirgler bei Bergpredigt

Der Kirchenlamitzer Hausberg Epprechtstein war am 16.07.17 wieder Treff zu einer gut besuchten Bergpredigt der evangelischen Kirchengemeinde. Pfarrer Markus Rausch warb in seiner bemerkenswerten Predigt zwischen Granitblöcken und der ebenfalls steinernen Burgruine für einen felsenfesten Glauben. Unter freiem Himmel erinnerte er die zahlreichen Gläubigen auch daran, dass sie gute Gründe hätten, dem Herrgott dankbar zu sein. Sie dürften da leben und arbeiten wo andere gern Urlaub machten, nämlich in einer herrlichen und gesunden Landschaft. Der Wortlaut seiner Ausführungen als "Kollektengebet" lesen Sie hier.

Der Aufstieg zum Epprechtstein ist leicht bis mittelschwer zu gehen und auch von Kindern und Senioren gut zu schaffen. Ab dem Ferienhaus "Buchhaus Vier" sind es nur 1,2 Kilometer.

Weiterer Beitrag zur Kirchenlamitzer Bergpredigt (zum Thema "Ehe für alle") auf der Seite "Start" hier klicken.

Waldweihnacht oder Urlaub im Naturpark Fichtelgebirge

Als heiße Termine frühzeitig gebucht sind im "Buchhaus Vier" stets der Jahreswechsel und die Weihnachtsfeiertage. Die über dem 5-Sterne-Ferienhaus thronende und von Wäldern umgebene Burg Epprechtstein bietet einen traumhaften Blick über die hufeisenförmige Gebirgskette. Eine tolle Gelegenheit für Urlaub oder eine Waldweihnacht der ganz besonderen Art im Naturpark Fichtelgebirge. Ein auf Wunsch selbst geschlagener Christbaum inklusive.

 

Kirchenlamitzer Naturfreunde mit Herz für Kinder

Buntes Treiben und glückliche Kinder gab es am Ostermontag am Buchhaus bei Kirchenlamitz. Die Jugendgruppe des Kirchenlamitzer Naturfreundevereins startete auch in diesem Jahr ihre traditionelle Ostereiersuche.

Zeitweise Schnee- und Graupelschauer sowie Kühle konnte die Freude nicht trüben, weder bei den Veranstaltern noch bei den Eltern. Und schon gar nicht bei den fröhlich ausschwärmenden 25 Buben und Mädchen. Eifrig gesucht wurde im Wald rund das Naturfreundehaus. Lothar und Heidi Beier, die Gastgeber des benachbarten Ferienhauses "Buchhaus Vier", haben die Aktion gesponsert.

Das romantische wie liebenswerte Fichtelgebirgsstädtchen Kirchenlamitz, die Naturfreunde und weitere heimische Vereine zeichnen sich auch sonst vielfältig als kinder- und familienfreundliche Gastgeber aus.  So kosten das romantisch gelegene und mit klarem Quellwasser gespeiste Waldbad und andere attraktive Freitzeitangebote keinen Eintritt. Die Naturfreunde bieten Kids in einer eigenen Abteilung ein vielfältiges Programm.

Diese Art des fairen Bemühens um Gäste für den heimischen Naturpark ist ebenfalls ein Anliegen der Eheleute Beier aus dem schwäbischen Ehingen (Donau). Sie sind einst selbst auf diesem herrlichen Fleckchen Erde des Fichtelgebirges aufgewachsen. So werden trotz der wiederholt vom Deutschen Tourismusverband (DTV) verliehenen fünf Sterne (F) die Preise des komfortablen Ferienhauses nicht nur familienfreundlich gehalten, sondern auch inklusive aller Leistungen. Also keine Extrakosten.

Fotos: Markus König

Urlaub im Fichtelgebirge schont die Reisekasse

Das Fichtelgebirge mit seiner traumhaften Landschaft, Gebirgskette und vielen weiteren Anziehungspunkten ist auch ein Paradies für Sparfüchse. Nicht nur, dass es viele familienfreundlich-günstige Angebote bis hin zu kostenlosen Attraktaktionen bietet, lebt es sich hier auch sonst kostengünstiger. Im bundesdeutschen Durchschnitt um satte zehn Prozent.

  

Faire und günstige Preise bietet auch das mit fünf Sternen klassifizierte Ferienhaus “Buchhaus Vier“ inmitten des Landkreises Wunsiedel und des Naturparks Fichtelgebirge.

 

Nur wenige Minuten entfernt befindet sich das Kirchenlamitzer Waldfreibad. Dieses zeichnet durch etliche Besonderheiten aus. Es befindet sich nicht nur

 

  • in reizvoller Lage, wird
  • von glasklarem Quellwasser gespeist, verfügt über
  • eine großzügige und gepflegte Liegewiese sowie über
  • einen überschaubaren Spielplatz
  • und kostet insgesamt keinen Eintritt.

 

Zu den weiteren Pluspunkten gehören, dass die Kinder stets im Blick sind und am Uferbereich auch ganz Kleine planschen können. Ein Massenbetrieb ist auch nicht zu befürchten. Oftmals bleiben einige wenige Badegäste ganz unter sich. Somit ein - noch - echter Geheimtipp!

 

Wer moderne Bäder mit entsprechend mehr Publikum etc. vorzieht, findet in der näheren Umgebung ebenfalls genügend Angebote.

Raubritterfest bringt historisches Spektakel zum Buchhaus

 

 Auch Schaukämpfe waren auf der Festwiese zwischen der "Waldschmiede" und dem Sterne-Ferienhaus "Buchhaus Vier" geboten.

 

Fotos: Willi Fischer

Hoch her ging es vor dem Sterne-Ferienhaus "Buchhaus Vier" her. Die große Wiese zwischen Waldrand, Teichen und der Traditions-Gaststätte "Waldschmiede" wurde von Raubrittern belagert. Damit wiederholte sich das im vergangenen Jahr von den Wirtsleuten Stefan und Liane Knecht initiierte Schauspiel. Die Frankenpost berichtete darüber ausführlich in Wort und Bild.

 

Das historische Spektakel ist einzuordnen in die wechselvolle Geschichte des Epprechtsteins, der damit eine Renaissance voller Aktionen erlebte. An beiden Festtagen lief wieder ein in jeder Hinsicht abwechslungsreiches Programm ab. Als sehr imposant wurde das Lagerleben mit fünf Gruppen und mit ihrem „Chef“ Michael Fuchs von den "Wunsiedler Hundlingen" an der Spitze beschrieben. Sie präsentierten mittelalterliche Lebenslust.

 

Auch die musikalische Ausgestaltung war dem Festcharakter angepasst. Barde Tobi trat mit seiner Gitarre auf, und die Musikgruppe Amici Musicae Antiquae war ein Augen- und Ohrenschmaus.

 

Die Spielleute aus Weiden traten in historischer Tracht auf. Sie lieferten mittelalterliche und Renaissance-Musik auf historischen Instrumenten wie Sackpfeifen, Schalmeien, Pommer, Drehleier, Rebec, Davul und Saz.

 

Bereichert wurden die sehens- und hörenswerten Auftritte von einer charmanten Tänzerin. Der Reiterhof Sparneck bot für die Kinder Ponyreiten an. Neben Bogenschießen und Elfenziehen gab es noch weitere Spiele.

 

Groß war auch das kulinarische Angebot. Es gab unter anderem Spanferkel, „Saufetzen“ vom Grill, Wildsau am Spieß und Raubrittertopf. Die „Schliamer Bauernweiber“ tischten Kaffee sowie Kuchen- und Tortengebäck auf.

 

 Ein Markt mit Handwerkskunst, Met und Likören rundete das große Angebot ab.

 

Willi Fischer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Waldschmiede-Wirt Stefan Knecht hatte vergangenes Jahr die Idee zum Raubritterfest und sorgte jetzt auch für die Neuauflage an seiner Traditionsgaststätte.  

Tourismus-Chef: "Buchhaus Vier" bietet beste Voraussetzungen

„Das sagenhafte Fichtelgebirge entwickelt sich positiv. Nachdem im letzten Jahr ein Gesamtplus bei Ankünften (+4,8 %) und Übernachtungen (+ 3,7 %) zu registrieren war, setzt sich der positive Trend auch 2016 fort". Das berichtet Ferdinand Reb (Foto), Geschäftsführer der Tourismuszentrale Fichtelgebirge. Ein Grund dafür sei die konzertante Vorgehensweise im Marketing. Aber auch die Qualitätsverbesserung und Sicherung spiele eine erhebliche Rolle.

 

Reb weiter: "Deshalb freut es die für den Tourismus Verantwortlichen, aber natürlich auch unsere Gäste, wenn Betriebe mit der höchsten Auszeichnung des deutschen Tourismusverbandes, mit 5***** klassifiziert werden können. Mit dem "Buchhaus Vier haben" wir genau so ein Objekt, das sich eingebettet in wunderbarer Natur befindet, in unmittelbarer Nähe des Epprechtsteins und unweit der in der Neuer-öffnung befindlichen Therme Siebenquell in Weißenstadt".

Glückliche Gesichter bei allen Beteiligten: Anne Dombrowsky vom Seniorenheim „Haus Epprechtstein“, Heimbewohnerin Rosa Weiß, Praxisanleiterin Sandra Heisig, die Praktikanten Amneh Rawand und Mohammad Almuhtadi, Joachim Lang, Ausbilder der Firma HMS Lang, Praktikant Mohammad Aldabbas und Firmenchef Volker Hanel von der Firma„Allround“ (von links nach rechts).

 

Foto: Willi Fischer

Willkommenskultur für Flüchtlinge trägt Früchte

Eine echte wie herzliche Willkommenskultur erleben in Kirchenlamitz die – überwiegend syrischen - Flüchtlinge. Das meint das Team des 5-Sterne-Ferienhauses "Buchhaus Vier" im Fichtelgebirge. Nicht nur ein Helferkreis und die Kirchengemeinden des Fichtelbergstädtchens bemühen sich beispielhaft um die Neubürger. Auch diese zeigen guten Willen. Sie bringen sich auf vielfältige Weise ein und setzen viel daran, wenn es um die eigene Ausbildung und berufliche Zukunft geht. So berichtete jetzt die Frankenpost über „anerkennenswerte und mustergültige Integrationsbemühungen“.

 

Wie Dr. Ingeborg Hjorth vom Unterstützerkreis berichtete, war es gelungen, für vier syrische Flüchtlinge Praktikaplätze zu vermitteln. Die Bilanz sei mehr als positiv: „Wir hatten keine Probleme, alle waren hochmotiviert“. Die Praktikanten hätten alle eine gute Arbeitsdisziplin gezeigt. Ein einheimischer Betrieb sei auch bereit, syrische Arbeitskräfte einzustellen. Dr. Hjorth ist überzeugt: „Integration gelingt nur durch Zusammenhalt“.

 

Die 23-jährige Syrerin Rawand absolviere im Kirchenlamitzer Pflegeheim „Haus Epprechtstein“ ein vierwöchiges Praktikum. Bei ihrem Abschied flossen bei Heimbewohnern Tränen der Rührung. Zwei weitere Praktikaplätze stellte die Firma HMS zur Verfügung, während der Kirchenlamitzer Malerfachbetrieb „Allround“ dem Vierten im Bunde der syrischen Praktikanten eine Chance gab. Und dessen Chef ebenfalls begeistert war. wf

Fichtelgebirge lacht über Schwan-Attrappe

Da lacht das Fichtelgebirge: Nachdem Bürgermeister Thomas Schwarz das Schwanenpaar vom Kirchenlamitzer Stadtteich in Sicherheit gebracht hat, haben Zeitgenossen umgehend Ersatz auf der kleinen Insel des romantischen Gewässers "ausgesetzt".

 

Wie dieser dorthin gekommen ist, ist vorerst ein kleines Rätsel, denn Boote oder andere Transportmittel zu Wasser gibt es schon längst nicht mehr auf dem romantischen Teich inmitten der Stadt. Da sich der Schwan aber nicht von der Stelle rührt, gilt inzwischen als sicher: Er ist eine täuschend ähnliche Attrappe, die dem Stadtteich wenigstens einen Teil des seit Generationen gewohnten Anblicks zurückgibt. Die lebenden Schwäne befänden sich "in Kur", wich der Bürgermeister im Stadtrat schmunzelnd einer Nachfrage aus.

 

Dahinter steckt jedoch ein ernsthaftes Problem. Denn die auf dem Teich ihre Bahnen ziehenden stolzen Vögel waren aus heutiger Sicht nicht artgerecht gehalten. Auch wurden sie von Menschen geärgert und galten als gefährlich, wenn sie sich wehrten oder unnachsichtig ihren Nachwuchs verteidigten. Angestoßen hatte die ausführliche Debatte der CSU-Stadtrat Stephan Prell.

Ergebnis der Beratungen: Aus Liebe zu den Schwänen bleiben sie in Sicherheit. Foto: Willi Fischer

 

Der Epprechtstein in winterlicher Schönheit. Die Fotos aus dem Stadtarchiv zeigen einen Blick auf den Kirchenlamitzer Hausberg mit der auf dem Gipfel thronenden Burgruine. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein herrlicher Blick in die reizvolle Landschaft des Fichtelgebirges. - Wanderer durch den Torbogen des historischen Gemäuers und beim Abstieg. Mitte unten: Ein eindrucksvoller Einblick in die Gesteinsschichten. Er gibt Aufschluss über die Erdgeschichte.

 

Rechts unten Archivar Werner Bergmann.

Der Epprechtstein - Perle in der Bergkette des Fichtelgebirges

"Der Epprechtstein - Ein Berg im Fichtelgebirge".  So lautet der Titel eines jetzt in Kirchenlamitz vorgestellten Buches. Herausgeber ist Werner Bergmann, ehrenamtlicher Stadtarchivar des idyllischen Fichtelgebirgsstädtchens im gleichnamigen Naturpark.

 

Bei der Lektüre der 108 Seiten kommt der Leser zu der Überzeugung: Die von einer Burgruine gekrönte Erhebung ist nicht nur "ein", sondern der ganz besondere Berg, ja eine Perle in der hufeisenförmigen Gebirgskette. Außer Bergmann waren ein gutes Dutzend weitere sachkundige und heimatgeschichtlich aktive Bürger an dem Druckwerk beteiligt. Sie alle haben ihre Themen vielschichtig, sachkundig und verständlich aufbereitet. Das trifft auch für die Entstehung des Fichtelgebirges durch eine Kollision von Kontinenten in der Nähe des Äquators zu, ebenso wie für die eindrucksvoll dokumentierte geologische Zeitspanne.

 

Das Buch Beiträge sind mit gelungenen Farbfotos ebenso angereichert wie mit historischen Aufnahmen. Informativ und ergänzend dazu sind die Bildunterschriften. So schrieb Werner Bergmann unter eine geheimnisvoll anmutenden Aufnahme vom ehemaligen Verwaltungssitz: „Die Ruine Epprechtstein gleicht einem versunkenen Märchenschloss“. Der Leser erfährt aber auch: Die permanent unter Geldmangel leidenden Herrscher erpressten von reisenden Kaufleuten „Wegezoll“. Das alte Gemäuer beflügelt denn auch die Fantasien der Kinder, während Erwachsene von der Plattform aus eher den grandiosen Weitblick genießen. Die Sicht reicht bei entsprechenden Voraussetzungen bis hinein in das Vogtland, nach Böhmen und in den Oberpfälzer Wald.

 

Unterhalb der Burgruine lädt der „Luisentisch“ zur Rast ein. Er ist ein historisches Erinnerungsstück vom Besuch der mecklenburgischen Prinzessin Luise (1776-1810), der Gemahlin von Friedrich Wilhelm III., Königin von Preußen.

 

Auch das „Buchhaus Vier“ von Lothar und Heidi Beier kommt in dem Buch zu Ehren. Es steht am Fuße des Epprechtsteins und damit am Aufstieg zur Burgruine. Ein Foto zeigt die künstlerisch gestaltete Fassade. Und  Autor Werner Bergmann beschreibt das besondere Refugium für Erholungssuchende mit den Worten: „Das Fünf-Sterne-Ferienhaus (F) liegt ruhig und romantisch am Waldrand, umgeben von Quellen, Teichen und Wiesen (…). Es bietet seinen Gästen in vorbildlich ausgestatteten Räumen auch eine Leseecke mit Hunderten von Büchern und als „Highlight“ für Jugendliche im Dachspitz das „Sternguckerzimmer“.

 

Siehe auch Beitrag unten "Der Epprechtstein - ein Eldorado für Mineraliensammler".

 

Das Buch ist unter anderem beim Stadtarchiv in

95158 Kirchenlamitz - www.kirchennlamitz.de

sowie im Buchhandel erhältlich. Preis: 19,95 €.

 

"Epprechtstein ist voller Edelsteine"

Mit einer Sonderseite jubelt die Frankenpost mit ihren Leser über die heiß ersehnte Schneepracht.

Kein Schnee? Das Fichtelgebirge bietet trotzdem viele Attraktionen. Auf dem Ochsenkopf werden Mountainbike-Kurse auch im Winter angeboten (Foto). Ebenfalls begehrt ist die Sommer-Rodelbahn. Foto: Tourismuszentrale Fichtelgebirge, Andreas Hub

Auch ohne Schnee ausgebucht

Seit 1947 das erste Weihnachten ohne Schnee! Den Gastgebern im Fichtelgebirge macht das kaum Abbruch, denn die meisten Betten sind trotzdem vergeben. Das berichtet  die Frankenpost in ihrer Heilig-Abend-Ausgabe. Und kennt den Grund: Der Naturpark sei auch ohne Schnee beliebt. Von eingefleischten Wintersportlern diesmal nicht genutzte Betten füllen mit Freude andere Gäste. Sie hätten sonst kaum Chancen auf ein Quartier gehabt.

 

Auch das Ferienhaus „Buchhaus Vier“ in Kirchenlamitz ist sowohl über Weihnachten wie über den Jahreswechsel ausgebucht. Die Gäste hatten schon vor Monaten reserviert und blieben dabei. Sie finden ein festlich geschmücktes Haus samt frisch geschlagenem Weihnachtsbaum vor.

 

Ferdinand Reb, Geschäftsführer der Tourismuszentrale Fichtelgebirge, weiß: Viele Urlauber seien durchaus flexibel und kämen trotz ausbleibenden Winterwetters. Es gebe ja eine Menge anderer Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung im Fichtelgebirge, so der Tourist-Profi. „Die Thermen sind schließlich wetterunabhängig, ebenso das Porzellanikon.“ Zudem habe man das Winter-Wanderwegenetz neu konzipiert. „Und auf dem Ochsenkopf werden Mountainbike-Kurse auch im Winter angeboten.“ Der Tourismus breche nicht zusammen, nur weil kein Schnee liege.

  

Von Absagen hat auch Kerstin Brunner nichts mitbekommen. Die Mitarbeiterin der Tourist-Information in Marktredwitz (ca. 20 km vom "Buchhaus Vier" entfernt) findet den fehlenden Schnee gar nicht so schlecht, denn: „Das wirkt sich bestimmt positiv auf den Krippenweg aus. Denn wenn Schneemassen liegen, trauen sich viele Leute nicht mit ihren Privatautos von Krippe zu Krippe zu fahren.“

Mit dem Rucksack gegen Pfunde

Im Fichtelgebirge werden Traditionen noch gepflegt. Vielfältig, ideenreich und oft mit Aktivitäten verbunden. Nahezu stets sind dazu auch Gäste willkommen. So ruft der Fichtelgebirgsverein am zweiten Weihnachtsfeiertag zum traditionellen „Stolln-Trampeln“ auf.

 

Ziel der "Party auf Schusters Rappen" ist der Turm auf dem nahe bei Kirchenlamitzer gelegenen Kornberg. Mit dem „Stolln-Trampeln“ sollen die über die Festtage einverleibten Pfunde wirksam verringert werden.

 

Wie Autor Willi Fischer in der Weihnachtsausgabe der „Frankenpost“ berichtet, gibt es diesen Brauch schon seit gut 50 Jahren.

 

Als Turmgeist verkleidet hat FGV-Vorsitzender Willi Riedel schon 1962 gereimt: „Habt ihr’s gemerkt, wie froh die Pulse schlagen? Wie leicht und leicht wird der Magen? Wie hell das Blut durch eure Adern wieder schäumt? Weh dem, der dieses Stolln-Trampeln versäumt.“

Buchhaus VIER

Vorderes Buchhaus 4

 95158 Kirchenlamitz

 

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Telefon: 09285 9611945

 

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